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	<title>philobiblon</title>
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	<description>Neues auf der Welt der schönen Schriften und Bücher</description>
	<pubDate>Thu, 09 Sep 2010 06:57:26 +0000</pubDate>
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		<title>Arbeiten mit Schriften II: Schriften finden</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Sep 2010 19:43:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ralph.berger</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Mikrotypographie]]></category>

		<category><![CDATA[Schriften suchen]]></category>

		<category><![CDATA[A List apart]]></category>

		<category><![CDATA[Elsner &amp; Flake]]></category>

		<category><![CDATA[Fontshop]]></category>

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		<category><![CDATA[Jan Tschichold]]></category>

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		<category><![CDATA[PAGE 7/2010]]></category>

		<category><![CDATA[Schriften finden]]></category>

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		<category><![CDATA[Spatium]]></category>

		<category><![CDATA[Ton in des Töpfers Hand]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Zeitschrift PAGE widmet dem Suchen und Finden der richtigen Schrift den Schwerpunkt ihrer Ausgabe 7/2010. Eine Stellungnahme.
Schriften sind f&#252;r einen One-Night-Stand denkbar ungeeignet. Es ist das Dilemma des &#220;berflusses: 80.000 Schriften warten auf ihren Einsatz. Wer soll das noch &#252;berblicken? Und so beschreibt Gabriele G&#252;nder in ihrem Editorial auch eine sehr typische Szene aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><em>Die Zeitschrift PAGE widmet dem Suchen und Finden der richtigen Schrift den Schwerpunkt ihrer Ausgabe 7/2010. Eine Stellungnahme.</em></p>
<p style="text-align: left;"><span style="color: #008000;">Schriften sind f&#252;r einen One-Night-Stand denkbar ungeeignet.</span> Es ist das Dilemma des &#220;berflusses: 80.000 Schriften warten auf ihren Einsatz. Wer soll das noch &#252;berblicken? Und so beschreibt Gabriele G&#252;nder in ihrem Editorial auch eine sehr typische Szene aus Agentur- und Redaktionsleben: hektische Suche nach der Non-Plus-Ultra-Type, verzeifelte Hilferufe nach den Experten und am Ende die Erkenntnis: Was f&#252;r eine Englische Tageszeitung in den 1920er Jahren gut war, muss einem Unternehmen im 21. Jahrhundert auch noch billg kommen.</p>
<p style="text-align: left;">Der Heftschwerpunkt ist wie immer in einem hochwertigen Fachmagazin engagiert entwickelt, aber leider zu oft dem Zeitgeist geschuldet. Der Servicecharakter steht im Vordergrund, Hintergr&#252;ndiges jenseits des Mainstreams wird ausgeblendet.</p>
<p style="text-align: left;">Die Tipps sind gut, sehr gut sogar, man solle die einschl&#228;gigen Websites beobachten, Newsletter der Schriftschmieden konsultieren, Typomagazine verfolgen. Ich hab das eben mal kurz nachgeschlagen, dass sind bei mir insgesamt 45 und ich habe bestimmt nicht alle, besonders ausl&#228;ndische Schriftgestalter tauchen da fast gar nicht auf.</p>
<p style="text-align: left;">So blicke ich mit leichtem Unbehagen auf das Ganze. Gesprochen wird auch davon, dass man Schriften meist nur f&#252;r ein Projekt benutzen kann, Zweitverwertungen sind m&#246;glich, seltener gewollt.<br />
Meine Berufserfahrung sagt da etwas anderes: Bevor ich eine Schrift richtig verstehe und ihr Potential aussch&#246;pfen kann, muss ich mit Ihr arbeiten, Ihre Feinheiten, die Details kennenlernen, ihren Charakter sp&#252;ren. F&#252;r mich ist das immer wie eine Bekanntschaft, Freundschaft. Erst wenn ich eine Schrift wirklich gut kenne, kann ich auch gut mit ihr gestalten. Und das braucht Zeit. Und das bedarf der Beschr&#228;nkung: Wenn ich wie eine Biene von Bl&#252;te zu Bl&#252;te h&#252;pfe werde ich nie in die Tiefen eintauchen k&#246;nnen.</p>
<p style="text-align: left;">Das spricht nun nicht gegen neue Schriften, oder f&#252;r alte. Wenn &#252;berhaupt f&#252;r gute und gegen schlechte oder f&#252;r die richtigen aber gegen die falschen. Es spricht aber eindeutig gegen die Un&#252;bersichtlichkeit und f&#252;r das &#220;berschaubare.</p>
<p style="text-align: left;">Man kann das Thema nun auch aus der r&#252;ckwertigen Perspektive betrachten und stellt dann fest, dass aus Schriften, die man als langweilig und bestenfalls gef&#228;llig ansieht sch&#246;ne und typografisch einwandfreie Gestaltungen entwickeln kann, l&#228;&#223;t man sich auf die Schrift und ihre Eigenheiten erst einmal ein. Aus der F&#252;lle eines modernen Schriftenclans eine CI zu entwickeln mag spannend sein – eine Kunst ist es in aller Regel nicht. Aus einer Helvetica, Times oder Garamond ein schl&#252;ssiges Konzept zu erfinden sollte f&#252;r jeden Gestalter ein Kinderspiel sein, aber genau an dieser Stelle versagen nicht wenige.</p>
<p style="text-align: left;">Dies ist ein Appell einfach und nachhaltig zu agieren. Schriften sagt man nicht umsonst Charakter nach, wir sehen Zehntausende, kennen Hunderte, machen Bekanntschaft mit Dutzenden und schlie&#223;en Freundschaft mit wenigen. Haben wir Gl&#252;ck finden wir auch die eine oder andere Geliebte darunter.</p>
<h3>Aus der Praxis f&#252;r die Praxis</h3>
<p style="text-align: left;">&#196;ndern Sie aller drei, vier Monate die Standardschrift in Indesign. So arbeiten Sie die ersten Entwurfsstudien immer mit einer anderen Schrift und lernen Sie in verschiedenen Umfeldern ein wenig kennen. Als &#220;bersicht f&#252;r Neuerscheinungen und interessante Geschichten bekannter und weniger bekannter Schriftgestalter habe ich den Myfonts-Newsletter abonniert, folge Erik Spiekermann auf Twitter und habe in meinem RSS-Feed-Reader Slanted, Spatium, ILT (I love typography) A List apart und PAGE online. Das ist eigentlich schon fast zuviel. Am meisten bringt es m.E. eine halbe Stunde zwischendurch bei Myfonts zu st&#246;bern; hier spricht mich die Pr&#228;sentation der Typo am meisten an, aber das ist Geschmackssache, anderen gef&#228;llt Linotype, Elsner &amp; Flake, Fontshop oder URW++ vielleicht besser. Am wichtigsten ist jedoch das Arbeiten mit der Schrift selbst. «Ton in des T&#246;pfers Hand» hat es Jan Tschichold genannt. <span style="color: #008000;">Besser kann man es nicht ausdr&#252;cken.</span></p>
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		<title>Arbeiten mit Schriften I: Beziehungskiste Gestalter &#038; Schrift</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Oct 2008 21:48:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ralph.berger</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

		<category><![CDATA[Mikrotypographie]]></category>

		<category><![CDATA[Charakter]]></category>

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		<category><![CDATA[Schriftenkunde]]></category>

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		<description><![CDATA[Synopsis: In einer un&#252;berschaubaren Vielfalt sucht jeder Gestalter das besondere; auch bei den Schriften. Doch Vorsicht! Jeder Schrift hat ihren speziellen Charakter, den man erst verstehen muss, will man erfolgreich mit ihr arbeiten. Es gilt daher nicht beliebig das Au&#223;ergew&#246;hnliche zu w&#228;hlen, sondern sorgf&#228;ltig nach Schriften zu suchen die man wertsch&#228;tzen kann und mit denen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="padding-left: 30px; text-align: left;"><span style="color: #008000;"><strong>Synopsis:</strong></span> In einer un&#252;berschaubaren Vielfalt sucht jeder Gestalter das besondere; auch bei den Schriften. Doch Vorsicht! Jeder Schrift hat ihren speziellen Charakter, den man erst verstehen muss, will man erfolgreich mit ihr arbeiten. Es gilt daher nicht beliebig das Au&#223;ergew&#246;hnliche zu w&#228;hlen, sondern sorgf&#228;ltig nach Schriften zu suchen die man wertsch&#228;tzen kann und mit denen man dauerhaft arbeiten will. Man geht so eine Beziehung mit den Schriften ein. Manche werden Kollegen, manche gute Bekannte und wertvolle Freunde oder eben die Liebe deines Leben. Es bleibt der alte Satz: Schriftwahl ist zuallererst Charakterwahl.</p>
<p style="text-align: left;"><span style="color: #000080;">Sie sind unser t&#228;glich Brot: Die Schriften</span>. Auf Schritt und Tritt begleiten Sie unsere Arbeit als Gestalter. Inzwischen gibt es eine, auch f&#252;r uns kaum mehr zu &#252;berblickende Vielfalt. Dabei beobachtet man ein interessantes Ph&#228;nomen: Mag es auch 40, 50, oder 60.000 Schriften geben: Es sind immer wieder die gleichen die verwendet werden. Wer z. B. die die Merkmale der Schriften aus der Top100 Liste von Fontshop kennt, der wird sicherlich die Typen von 80-85% aller Druckwerke identifizieren k&#246;nnen.</p>
<p style="text-align: left;">Oftmals wird diese Beschr&#228;nkung kritisiert, immer nur das bekannte zu verwenden. Dies geschieht zurecht. Immer nur die sichere Variante w&#228;hlen und Garamond oder Univers, Rotis oder Thesis heranziehen, ist sicherlich nicht der Gestaltung letzter Schluss, und ich erinnere mich an zahlreichen Diskussionen mit Kollegen und Kunden in denen ich eine Lanze f&#252;r eine neue, unverbrauchte Schrift gebrochen habe. (Oder zumindest den Versuch dazu unternommen habe).</p>
<h3 style="text-align: left;">Schriften kennen- und nutzen lernen</h3>
<p style="text-align: left;">Blickt man jedoch neutral auf die Sache, wird ein anderer Aspekt deutlich, der sehr gerne ausgeklammert wird: Man muss erst einmal lernen mit einer neuen Schrift umzugehen, und dass ist vielen zu m&#252;hsam und mancher Kunde bemerkt dann bei einer Pr&#228;sentation, dass die gew&#228;hlte Schrift durchaus anders, aber nicht unbedingt besser als das bekannte eingesetzt wird, der Entwurf ein wenig gek&#252;nstelt ist oder mit viel Brimborium etwas will was die Gestaltung dann doch nicht herzugeben vermag.</p>
<p style="text-align: left;">Arbeiten mit Schriften ist wie eine Beziehung: man muss sich erst einmal aneinander gew&#246;hnen; die Eigenheiten des Gegen&#252;bers kennenlernen. Das ist dann aber vielen Designern doch zu kompliziert. Sie vertrauen auf die schlichte Aussage der Schriftenh&#228;user, die Schrift sei modern, umfangreich ausgebaut und vielf&#228;ltigst einsetzbar: eben die eierlegende Wollmilchsau, die auch noch telefonieren, einkaufen, Kinder h&#252;ten und Kochen kann – auch in russisch, griechisch und bantu.</p>
<p style="text-align: left;">Dabei hat jede Schrift ein Eigenleben. Sicherlich, wir kennen die Kriterien &#252;ber Laufweite und x-H&#246;hen, Durchschuss und Zeilenfall. Aber das ist nur die Spitze des Eisberges. Tagt&#228;glich finde ich Beispiele, in denen einfach nicht hingeschaut, die Schrift nur nach dem Eindruck des Bildschrims «Gut zum Druck» gegeben wird und man sich hinterher wundert, dass das Ergebnis einfach nicht dem entspricht was man wollte. Sei es in einer einfachen Anzeige oder wie k&#252;rzlich zu lesen war, als die Leser der Zeitschrift Macwelt massiv Protest anmeldeten, dass die Brotschrift nach dem erfolgten Relauch schlicht zu klein war (und das trotz Andrucks und einer ganzen Reihe von Testentw&#252;rfen).<br />
Irgendwann sieht man es einfach nicht mehr und es ist dann eine Sache der Schulung und der Disziplin, eine Sache der, im wahrsten Sinne des Wortes, Charakterbildung. Und das geht eben nicht mit eine gro&#223;en Anzahl von unterschiedlichen Schriften, sondern es geht eben nur mit wenigen. Es ist eben wie in einer, nein es ist eine Beziehung, oder einer Freundschaft. Erst im Alltag erkennt man den wahren Charakter, kann die Eigenheiten wertsch&#228;tzen, weiss um die Schw&#228;chen, lernt diese zu akzeptieren, kann sie dann auch ausgleichen, ihnen entgegenwirken oder lernt sie sogar zu m&#246;gen.</p>
<h3 style="text-align: left;">Beschr&#228;nkung</h3>
<p style="text-align: left;">Halten wir also Ma&#223;! Und suchen wir mit Leidenschaft nach den Schriften die f&#252;r uns etwas besonderes darstellen, seien dies nun die allgegenw&#228;rtigen wie die Arial, Helvetica oder Garamond, oder Orchideengew&#228;chse wie Koch-Antiqua, Faust oder Dante.</p>
<p style="padding-left: 30px; text-align: left;"><span style="color: #008000;"><strong>Synopsis:</strong></span> In the tremendous variety of creation, design looks for the extraordinary; especially in type. But you have to concern to the characteristics of character. It is impossible to handle type on the short run, they are to specific. Use of type is like the searching and finding of good relationship. Chose the alphabets You want to work with like You chose Your companions, friends or the love of your life.</p>
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		<title>Buchstaben kommen selten allein</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Jul 2008 17:06:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ralph.berger</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>

		<category><![CDATA[Buchstaben kommen selten allein]]></category>

		<category><![CDATA[Handbuch]]></category>

		<category><![CDATA[Kupferschmid]]></category>

		<category><![CDATA[Niggli Verlag]]></category>

		<category><![CDATA[Typografie]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf die Frage „Was ist Typografie und wie macht man das?“ versucht ein wachsende Zahl von B&#252;chern die passende Antwort zu geben. Eines davon: Buchstaben kommen selten allein von Indra Kupferschmid. Nur eines von vielen?
Das Ziel scheint jedenfalls Autorin und Verlag(en) nicht ganz klar zu sein. Der Untertitel „Ein typografisches Handbuch“ suggeriert ein umfassendes aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><a href="http://druckschriften.de/blog/wp-content/uploads/2008/07/buchstaben01_500.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-10" style="margin: 10px; float: left;" title="buchstaben01_500" src="http://druckschriften.de/blog/wp-content/uploads/2008/07/buchstaben01_500-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><span style="color: #000080;">Auf die Frage „Was ist Typografie und wie macht man das?“ </span>versucht ein wachsende Zahl von B&#252;chern die passende Antwort zu geben. Eines davon: Buchstaben kommen selten allein von Indra Kupferschmid. Nur eines von vielen?<br />
Das Ziel scheint jedenfalls Autorin und Verlag(en) nicht ganz klar zu sein. Der Untertitel „Ein typografisches Handbuch“ suggeriert ein umfassendes aber kompaktes Lehr- und Nachschlagewerk, wogegen der Werbetext von einem „typografischen Leitfaden“ spricht. In der 2002 von der Stiftung Buchkunst ausgezeichneten Auflage (damals erschienen im Universt&#228;tsverlag Weimar) hei&#223;t es „Ein Werkstattbuch“. Die beiden letzteren treffen wohl eher zu.</p>
<h3>Gutes Konzept sch&#246;ne Gestaltung</h3>
<p style="text-align: left;">Verschiedene Dinge heben den kompakten Band von der Menge der Fachb&#252;cher zum gleichen Thema ab: Ein griffiges Konzept das klar strukturiert durch die wichtigsten Themen f&#252;hrt und eine, von der Autorin mit viel Liebe zum Detail umgesetzte Gestaltung.<br />
Sechs Hauptkapitel decken alle wissenswerten Aspekte ab. Dabei zeigt das Buch Mut zum Weglassen. Nicht alles kann und soll ersch&#246;pfend behandelt werden. Bereiche werden in ein, zwei oder drei Seiten so umrissen, dass die Kernaussage getroffen wird. Wer dann das Thema vertiefen m&#246;chte, erh&#228;lt in einer kommentierten Literaturliste am Ende jeden Kapitels weiterf&#252;hrende Titel genannt. Vorbildlich!<br />
Dieses Konzept geht leider nicht immer auf. Wer wegl&#228;sst, l&#228;uft Gefahr zu viel zu verschweigen oder, und das passiert hier ab und an, die Informationen unscharf werden zu lassen um dem Prinzip zu gen&#252;gen. Ein Beispiel ist das Thema Schriftenklassifikation. Hier beschreibt die Autorin sehr ausf&#252;hrlich ein von ihr selbst entwickeltes modernes Matrix-Klassfikationssystem, vernachl&#228;ssigt dabei bewusst klassische Einteilungen wie Vox und DIN 16518. Diese werden zwar genannt, jedoch wird der Leser mit der unzureichenden Info „historische Einteilung“ (DIN) und „schwierige Gruppennamen“ (Vox) ohne die M&#246;glichkeit eines Vergleiches allein gelassen. Hinzu kommt, das die Matrix unerfahrene Leser vermutlich mit den Begrifflichkeiten und ihrer Komplexit&#228;t &#252;berfordert.</p>
<h3>Unzul&#228;ngliches</h3>
<p style="text-align: left;">Es gibt auch klare inhaltliche Fehler, die weniger der Autorin, als dem Lektorat des Verlages anzulasten sind. In einem Typografiebuch darf nun einmal nicht stehen, dass sich gebrochene Schriften um 1450 entwickelt haben, auch dass das Prinzip der Brechung die runden Formen der karolingischen Minuskel wegen der h&#246;heren Schreibgeschwindigkeit ersetzte ist meines Wissens nirgends belegt (Richtig w&#228;re: Der Einflu&#223; der gotischen Architektur; Platzersparnis der enger laufenden Textura – ein wichtiges Argument, da der Beschreibstoff Pergament Mangelware war). &#220;berhaupt Schriftgeschichte: Da wird die R&#246;mischen Capitalis  zur Auszeichnungsschrift der Karolingische Minuskel (richtiger: Rustika, Unziale) und die Humanisten entdeckten im 15. Jahrhundert die Antiqua (richtig: 13. Jahrhundert, im 15. gab es ja schon den Buchdruck). Dies ist deswegen &#228;rgerlich, da die B&#252;cher mit den korrekten Informationen gleichzeitig als Referenzen genannt werden. (u.a. Bruckmanns Handbuch der Schrift und Schriftkunst von Albert Kapr).<br />
Noch ein Wort zu den Literaturangaben: Auch hier ein hervorragender Ansatz, der hie und da ein wenig zu kurz greift: Wohl werden eine stattliche Anzahl von B&#252;chern benannt, dies sind auch die Richtigen, aber genau diese Information kommt so beim Leser nicht immer an, da die Kommentare zu allgemein gehalten sind. Hier kann das Prinzip englischer Wissenschaftsliteratur als Vorbild dienen: Ein oder zwei (bei wiederstreitenden Themen) Referenztitel, ausf&#252;hrlich erl&#228;utert, davon abgeleitet wichtige Werke zu Kernthesen; also insgesamt maximal sechs bis acht Titel je Kapitel, das gen&#252;gt. Am Ende eine Bibliografie, die Kapitelempfehlungen dann um Nachschlagewerke und weiterf&#252;hrende, nicht zwingende aber gute Titel erg&#228;nzt.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p style="text-align: left;"><a href="http://druckschriften.de/blog/wp-content/uploads/2008/07/buchstaben03_500.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-11" style="margin: 10px; float: right;" title="buchstaben03_500" src="http://druckschriften.de/blog/wp-content/uploads/2008/07/buchstaben03_500-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Doch dies sind Details die den Experten auffallen und so bleibt ein positives Fazit: Es ist ein Buch, aus dem ich Neues erfahren habe. Von der Masse der erh&#228;ltlichen Titel hebt es sich aufgrund des guten Konzepts, der hervorragenden „Useability“ und nicht zuletzt der sch&#246;nen Gestaltung erfreulich ab. Als Einstieg ist es bedingt zu empfehlen, da es dort verknappt, wo es nur der Fachmann bemerkt und damit der Anf&#228;nger ab und an auf eine falsche F&#228;hrte geschickt wird. Dieser Zielgruppe w&#252;rde ich eher ein Werk des einen oder anderen bekannten Typgraphen ans Herz legen. Ist ein Buch von Aicher, Tschichold oder Willberg auch oft polemischer, sch&#252;rt es doch st&#228;rker die Begeisterung.</p>
<p>Indra Kupferschmid: <em>Buchstaben kommen selten allein</em>. Niggli Verlag, Sulgen/Schweiz. ¹2004. € 26,—</p>
<p><a href="http://druckschriften.de/blog/wp-content/uploads/2008/07/buchstaben01_500.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-10" title="buchstaben01_500" src="http://druckschriften.de/blog/wp-content/uploads/2008/07/buchstaben01_500-150x150.jpg" alt="" width="50" height="50" /></a><a href="http://druckschriften.de/blog/wp-content/uploads/2008/07/buchstaben06_500.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-12" title="buchstaben06_500" src="http://druckschriften.de/blog/wp-content/uploads/2008/07/buchstaben06_500-300x225.jpg" alt="" width="50" height="50" /></a><a href="http://druckschriften.de/blog/wp-content/uploads/2008/07/buchstaben02_500.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-14" title="buchstaben02_500" src="http://druckschriften.de/blog/wp-content/uploads/2008/07/buchstaben02_500-300x225.jpg" alt="" width="50" height="50" /></a><a href="http://druckschriften.de/blog/wp-content/uploads/2008/07/buchstaben04_500.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-16" title="buchstaben04_500" src="http://druckschriften.de/blog/wp-content/uploads/2008/07/buchstaben04_500-300x225.jpg" alt="" width="50" height="50" /></a><a href="http://druckschriften.de/blog/wp-content/uploads/2008/07/buchstaben05_500.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-17" title="buchstaben05_500" src="http://druckschriften.de/blog/wp-content/uploads/2008/07/buchstaben05_500-300x225.jpg" alt="" width="50" height="50" /></a><a href="http://druckschriften.de/blog/wp-content/uploads/2008/07/buchstabenallein.zip"> </a><a href="http://druckschriften.de/blog/wp-content/uploads/2008/07/buchstaben06_500.jpg"> </a></p>
<p style="text-align: left;">
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		<title>Schriftproben – gedruckt</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Jul 2008 19:09:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ralph.berger</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>

		<category><![CDATA[FontBooklet]]></category>

		<category><![CDATA[Fontshop]]></category>

		<category><![CDATA[German Type Foundry]]></category>

		<category><![CDATA[GTF]]></category>

		<category><![CDATA[Hellmuth Tschörner]]></category>

		<category><![CDATA[Herbert Thannhaeuser]]></category>

		<category><![CDATA[Schriftmuster]]></category>

		<category><![CDATA[Toshna]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist in Mode gekommen neue Schriften nur noch im Internet zu pr&#228;sentieren, oder, wenn man Gl&#252;ck hat, gelingt die Platzierung bei einem Wettbewerb und damit in einer Publikation, Katalog oder Zeitschrift.
Dies mag f&#252;r Display-Schriften noch angehen, sp&#228;testens bei einem Corporatefont, bzw. Mengensatzschrift wirkt dies gelinde gesagt ulkig. Schlie&#223;lich soll ja gerade die gedruckte Qualit&#228;t [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><a href="http://druckschriften.de/blog/wp-content/uploads/2008/07/toschna01_0150.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-7" style="margin: 5px; float: left;" title="toschna01_0150" src="http://druckschriften.de/blog/wp-content/uploads/2008/07/toschna01_0150.jpg" alt="" width="150" height="206" /></a><span style="color: #003366;">Es ist in Mode gekommen neue Schriften nur noch im Internet zu pr&#228;sentieren, oder, wenn man Gl&#252;ck hat, gelingt die Platzierung bei einem Wettbewerb und damit in einer Publikation, Katalog oder Zeitschrift.<br />
Dies mag f&#252;r Display-Schriften noch angehen, sp&#228;testens bei einem Corporatefont, bzw. Mengensatzschrift wirkt dies gelinde gesagt ulkig. Schlie&#223;lich soll ja gerade die gedruckte Qualit&#228;t den potentiellen K&#228;ufer &#252;berzeugen. Aktuell gibt es zwei Beispiele die dieser Anforderung gerecht werden.</span></p>
<p style="text-align: left;"><span style="color: #333333;">Die German Type Foundry legt mit der Einf&#252;hrung der Toshna eine Brosch&#252;re  als Schriftmuster vor, wie man dies auch aus seligen Bleisatzzeiten noch kennt. Und Fontshop bietet mit dem Fontbooklet No. 1 eine gedruckte &#220;bersicht &#252;ber eine aktuelle Auswahl von 13 interessanten Schriften.</span></p>
<h3 style="text-align: left;">Toshna: edle Sch&#246;nheit aus dem Osten</h3>
<p style="text-align: left;">Die Toshna ist ein Neuinterpretation der Tsch&#246;rner-Antiqua, die 1955 f&#252;r den Handsatz und die Linotype von Hellmuth Tsch&#246;rner (1911—1979) entworfen wurde. Das sie hierzulande praktisch unbekannt ist liegt daran, dass sie in der DDR bei Typoart in Dresden herauskam. Sie wurde neben der Garamond-Variante von Herbert Thannhaeuser zu einer der wichtigsten Mengensatzschriften der Deutschen Demokratischen Republik.</p>
<p style="text-align: left;">In der 32seitigen Brosch&#252;re kann man sich von der Qualit&#228;t der «gef&#252;hlvollen Neuinterpretation und vorsichtigen Weiterentwicklung» (GTF) &#252;berzeugen. Die Schrift liegt, wie heute bei OT-Schriften &#252;blich in drei Gr&#246;&#223;envarianten vor (book, regular/italic und display) und &#252;berzeugt besonders im Flie&#223;text mit kleinen Graden durch hervorragende Ausgeglichenheit und Lesequalit&#228;t. Hier ist durchaus ein Wow! erlaubt. Die Gleichm&#228;&#223;igkeit bietet wirklichen Bleisatzcharakter; ein seltener Genuss f&#252;r das Auge. Nicht ganz so perfekt zeigt sich der Displayschnitt, dem man den der Zeitgeschmack der fr&#252;hen 1950er Jahre deutlich anzumerken ist. Die Versalien haben noch den leicht-indivualen Charakter der Buchkunst-&#196;ra und sind zumindest in dem als Beispiel herangezogenen  Satzmuster, etwas zu kompress gesetzt — ein Problem das sich bei Neuinterpretationen immer wieder zeigt. Hinzu kommt ein etwas spitzer Charakter, der dem Original entspricht aber auf dem hier verwendeten Werkdruckpapier (Schleipen 2,0) keine Schwierigkeiten bereitet, bei gestrichenen Formaten aber zu ber&#252;cksichtigen sein wird.</p>
<p style="text-align: left;">Insgesamt ein vorbildliches Beispiel moderner Schriftenwerbung. Ein kleiner Wermutstropfen ist die Klammerheftung, hier w&#228;re eine Fadenheftung authentischer gewesen. Das Schriftmuster kann bei <a href="http://germantype.com">German Type Foundry</a> bestellt werden. Die Auflage ist auf 500 limitiert und numeriert. Preis: € 10,—.</p>
<h3 style="text-align: left;">Fontbooklet No. 1</h3>
<p style="text-align: left;">Fontshop beschreitet einen anderen Weg. Die Idee wurde bei Fontshop USA konzeptioniert und umgesetzt. Nun liegt die deutsche Version vor (Texte noch englisch, Einleitung deutsch). Ziel ist es eine Auswahl wichtiger Werksatzschriften mit Textbeispielen vorzustellen und so dem Anwender ein gedrucktes Vergleichsmuster an die Hand zu geben. Hierzu wurden die Seiten zus&#228;tzlich horizontal perforiert, so dass immer zwei Schriften direkt miteinander verglichen und somit auch auf Schriftmischungen gepr&#252;ft werden k&#246;nnen. Mit dem Fontshop-&#252;blichen 1:2 Format (150 × 300 mm) entstehen so je vier miteinander vergleichbare Quadrate.</p>
<p style="text-align: left;">Was sich hier die gro&#223;e St&#228;rke darstellt, ist zugleich auch ein nicht zu untersch&#228;tzende Schw&#228;che: Jede Schrift ist nur mit kurzen Textpassagen vertreten, in einigen F&#228;llen in verwirrend vielen Graden und Schnitten um m&#246;glichst alles zu zeigen; damit kommt man kaum &#252;ber einen &#252;blichen Mustertext hinaus und daf&#252;r brauche ich eigentlich keine gedruckte Form. Hier w&#228;re weniger eindeutig mehr gewesen. Und was beim Toshna-Schriftmuster genau richtig gemacht wurde — die Wahl des passenden Bedruckstoffs — zeigt gnadenlos das eben nicht jede Schrift mit jedem Papier funktionieren kann. Hier hat CI-Konformismus &#252;ber kluge Kompromissf&#228;higkeit (satiniertes Papier) gesiegt. Schade.</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://druckschriften.de/blog/wp-content/uploads/2008/07/fontblet01_150.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-8" style="margin: 10px; float: right;" title="fontblet01_150" src="http://druckschriften.de/blog/wp-content/uploads/2008/07/fontblet01_150.jpg" alt="" width="150" height="162" /></a>Einen sicherlich gro&#223;en Verdienst kann man dem Fontbooklet sicherlich aber keinesfalls absprechen. Es kann sehr einfach als Supplement zum Fontbook verwendet werden. Und hier sehe ich auch die wirkliche Bestimmung. Der m&#252;hselige Versuch sich &#252;ber Neuerscheinungen auf dem Laufenden zu halten wird erfreulich vereinfacht. Mit einem regelm&#228;&#223;ig laufenden Erg&#228;nzungswerk bekommen Agenturen und Verlage ein hervoragendes Planungsinstument an die Hand das das Arbeiten &#228;hnlich vereinfachen kann, wie es schon die Papierdistributoren mit ihren gro&#223;en Musterkollektionen bereit erfolgreich vorexerziert haben.</p>
<p style="text-align: left;">Das Fontbooklet No. 1 kann bei <a href="http://www.fontblog.de/neue-fontshop-drucksache-fontbooklet-nr-">fontshop </a>kostenlos bestellt werden. Herunterladen als pdf-Datei ist ebenfalls m&#246;glich.</p>
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		<title>Zum Geleit</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Jul 2008 16:23:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ralph.berger</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Willkommen bei philobiblon.de. Wir informieren rund um die Themen Schrift, Typographie, Buchkunst und Bibliophilie.
Der Name
PHILOBIBLON setzt sich aus den beiden griechischen W&#246;rtern φιλειν (philein = Liebe) und βιβλος (byblos = Buch) zusammen. Es ist der Titel eines Buches des englischen Bediktinerm&#246;nchs, Diplomaten und Bischofs Richard de Bury (*24.1.1287, †14.4.1345, eigentlich Richard Aungerville). Er war ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Willkommen bei philobiblon.de. Wir informieren rund um die Themen Schrift, Typographie, Buchkunst und Bibliophilie.</p>
<h2>Der Name</h2>
<p style="text-align: left;"><span style="color: #008000;">PHILOBIBLON</span> setzt sich aus den beiden griechischen W&#246;rtern φιλειν (philein = Liebe) und βιβλος (byblos = Buch) zusammen. Es ist der Titel eines Buches des englischen Bediktinerm&#246;nchs, Diplomaten und Bischofs Richard de Bury (*24.1.1287, †14.4.1345, eigentlich Richard Aungerville). Er war ein bedeutender B&#252;chersammler und -liebhaber. In dieser Homage an das Buch und die Leidenschaft des B&#252;chersammelns beschreibt de Bury u.a. seine Jagd nach den Handschriften in ganz Europa.</p>
<p style="text-align: left;">Zwischen 1957 und 2002 lieh der Titel dann einer renommierten Bibliophilenzeitschrift seinen Namen: PHILOBIBLON. Eine Vierteljahresschrift f&#252;r Buch- und Grafiksammler. Im Auftrag der <span style="color: #993300;"><a href="http://www.maximilian-gesellschaft.de">Maximiliangesellschaft eV</a></span> herausgegeben von Ernst Hauswedell &amp; Nolte. Jahrgang I-LXV, Hamburg, 1957−2001. Die Produktion wurde 2001 aus Kostengr&#252;nden eingestellt.</p>
<h2>Ziel</h2>
<p style="text-align: left;">Das erste Ziel ist das Sammeln von Information um die vier oben genannten Schlagworte: Schrift, Typographie, Buchkunst und Bibliophilie. Am Anfang steht das Zusammenstellen wichtiger Literatur, der Aufbau einer kommentierten Bibliographie. das Sammeln von Adressen und die journalistische Betreuung von Veranstaltungen, u.a.m. Es wird somit die Arbeit der website <span style="color: #993300;"><a href="http://www.druckschriften.de">druckschriften.de</a></span> aufgenommen, fortgesetzt und erweitert.</p>
<p style="text-align: left;">
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